Osnabrück, 29.10.2016, von THW/Michael Schott

Massenanfall von Verletzten in Osnabrück/Atter

Über 100 Rettungskräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten wurden am Samstag in den Stadtteil Atter alarmiert, um dort einen Massenanfall von Verletzten (MANV) zu üben.

Sichtung und Versorgung der "Patienten". Quelle: THW/Michael Schott

Die Einsatzkräfte sahen sich vor Ort mit einer unsichtbaren Gefahr konfrontiert: Kohlenmonoxid (CO) - einem farb-, geruchs- und geschmackslosen Gas, welches die Bindung von Sauerstoff im Blut verhindert – welches bei Arbeiten an der Heizungsanlage ausgetreten war.

Das Betreten des Gebäudes war daher nur unter Atemschutz möglich. Durch die Kräfte der Feuerwehr und des THW mussten 25 Verletzte Personen im weitläufigen Gebäude gefunden und gerettet werden. Diese Belastung war den Helfern am Ende auch anzusehen.

Parallel zur Rettung und Versorgung der Patienten wurde ein Behandlungsplatz aufgebaut. Helfer der Bergungsgruppe des THW Osnabrück übernahmen gemeinsam mit der Feuerwehr den Transport der Patienten zum Behandlungsplatz, wo die Patienten weiterbehandelt und schlussendlich mit den bereitstehenden Rettungsmitteln zum Feuerwehrhaus Eversburg gefahren wurden.

Jens Rademacher von der Berufsfeuerwehr zeigte sich mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden – sah aber auch Dinge, die noch verbessert werden können.

Alarmiert wurden für die Übung die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren aus Sutthausen und Eversburg, der Rettungsdienst, Notärzte und das THW mit einer Bergungsgruppe. Zusätzlich unterstützte die THW-Jugend Osnabrück die Übung mit neun Verletztendarstellern.


  • Sichtung und Versorgung der "Patienten". Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Besprechung der Führungskräfte. Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Die Junghelfer warten im RTW auf die weitere Verlegung. Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Absuchen der Räume unter Atemschutz. Quelle: THW/Michael Schott

  • Trotz kühler Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit für Feuerwehr und THW. Quelle: THW/Michael Schott

  • Quelle: THW/Michael Schott

  • Behandlungsplatz. Quelle: THW/Michael Schott

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