13.09.2018, von THW

Gegen die Flammen

Auf einem Gelände der Bundeswehr ist eine größere Moorfläche in Brand geraten. Zur Unterstützung der Löscharbeiten hat das THW zwei Wasserförderstrecken aufgebaut, so dass das Moor über die vorhandenen Gräben so stark gewässert wird, dass sich das Erdreich vollsaugt und eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden kann.

Pufferbehälter und Straßenquerung mittels EGS. Foto: THW/Michael Schott

Das THW setzt hierfür sechs Hochleistungspumpen ein, daneben werden noch weitere Pumpen der Feuerwehren Osnabrück, Emden, Hannover und des Spezial Pionierregimentes eingesetzt, um die Wassermassen über eine Strecke von sieben Kilometern zu bewegen.

Seit Beginn des Einsatzes am gestrigen Donnerstag waren in Spitzenzeiten 125 Kräfte vor Ort, um die Förderstrecken aufzubauen. Mit den Großpumpen wird das Wasser von einem Fluss zu zwei mehrere Kilometer entfernten Stellen transportiert, an denen die Feuerwehren das Wasser für die Löschmaßnahmen entnehmen können.

Um eine derart lange Strecke zu überwinden, ist die Ausstattung von zehn Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen aus den Landesverbänden Bremen, Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen zusammengezogen worden.

An dem Einsatz beteiligt sind die Ortsverbände Meppen, Lingen, Papenburg, Cloppenburg, Melle, Nordhorn, Lohne, Quakenbrück, Osnabrück, Bad Essen, Bremen-Nord, Bremen-Ost, Aurich, Varel, Oldenburg, Verden, Hannover-Langenhagen, Wunstorf, Rheine, Lengerich und Braunschweig.

Der Einsatz dauert noch an.


  • Pufferbehälter und Straßenquerung mittels EGS. Foto: THW/Michael Schott

  • Pufferbehälter und Straßenquerung mittels EGS. Foto: THW/Michael Schott

  • Mehrere dieser Hochleistungspumpen sind entlang der Strecke eingesetzt. Foto: THW/Michael Schott

  • Die erste Verstärkerpumpe wird durch elektrische Pumpen gespeist. Foto: THW/Michael Schott

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